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08. Mai 2021

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Innovationsvorsprung für den Standort Österreich

Innovationsvorsprung für den Standort Österreich© Pexels.com/Simon Berger

Wirtschaftsministerium investiert weitere acht Millionen Euro in wirtschaftsorientierte Forschung an Fachhochschulen. FFG fördert bei Programmlinie „COIN“ österreichweit zwölf neue Forschungsvorhaben.

(red/czaak) Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaft stellt für die 8. Runde der Programmlinie „COIN (Cooperation&Innovation) Aufbau“ acht Millionen Euro zur Verfügung und beauftragt für Abwicklung wiederum die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Mit dem Programm soll der Auf- und Ausbau wichtiger Forschungskompetenzen an österreichischen Fachhochschulen gefördert werden, damit diese als adäquate Partner Unternehmen bei Forschungsprojekten bestmöglich unterstützen können.

12 Projekte von 9 österreichischen Fachhochschulen
„Die vielversprechende Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bringt uns genau den Innovationsvorsprung, den der Standort Österreich jetzt braucht“, sagt Margarete Schramböck, BMin für Wirtschaft und Digitalisierung. „Für heimische Unternehmen, die von den Auswirkungen der Coronakrise massiv betroffen sind, ist Forschung, Innovation und Digitalisierung entscheidend, um rasch wieder zu einer wirtschaftlichen Normalität zu kommen“, betont Schramböck.

Die FFG hat den themenoffenen Wettbewerb der innovativsten Projekte diesmal covid-bedingt rein virtuell durchgeführt. Eingereicht wurden 53 Anträge mit insgesamt 32,2 Millionen Euro an beantragten Förderungsmitteln. Das Förderbudget von 8 Millionen Euro wurde somit zur Gänze ausgeschöpft. 12 Projekte von 9 österreichischen Fachhochschulen konnten eine Förderung abholen.

IKT, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Life Sciences und Bau
Die Projekte selbst sind auf acht Bundesländer verteilt. Mehr als die Hälfte sind thematisch im Bereich IKT bzw. Digitalisierung angesiedelt. Nachhaltigkeit, Produktion, Life Sciences und Bau sind weitere Schwerpunkte. Besonders erfolgreich waren diesmal die Fachhochschulen aus Kärnten und Niederösterreich mit jeweils drei geförderten Anträgen.

„Die bisherige hohe Nachfrage der Fachhochschulen nach den Projektmitteln belegt, wie gut das Programm zum Forschungsprofil der Fachhochschulen passt. FHs forschen anwendungsorientiert und umsetzungsnahe. Gerade in Krisenzeiten ist dies der Zugang, den unsere heimischen Unternehmen brauchen“, ergänzt Raimund Ribitsch, FHK-Präsident. In den bisher acht Ausschreibungen von „COIN Aufbau“ wurden 119 Projekte mit einem Volumen von 76 Millionen Euro gefördert.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 26.01.2021