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19. Juni 2021

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Achtzig Prozent der Österreicher wollen weiter mobil arbeiten

Achtzig Prozent der Österreicher wollen weiter mobil arbeiten© Kapsch BusinessCom

Michael Bartz vom IMC der FH Krems dritter Gast beim neuen Podcastformat „Coffee, Tea, Technology“ von Kapsch BusinessCom. Digitalisierung der Geschäfts- und Arbeitswelten als aktuelles Schwerpunktthema.

(red/cc) Nach Rafael Laguna von Sprind, der deutschen Bundesagentur für Sprunginnovation zum Start und Carolina Aguilar von Inbrain Neuroelectronics beim zweiten Durchgang, war nun Michael Bartz vom International Management Center (IMC) der Fachhochschule Krems Gesprächspartner beim dritten Termin von „Coffee, Tea, Technology“ als neue Podcast-Reihe von Kapsch BusinessCom.

Im Gespräch mit Jochen Borenich, Mitglied des Vorstands bei Kapsch BusinessCom, ging es primär um die Zukunft des hybriden Arbeitens, überarbeitete Büropläne und warum bei der Digitalisierung das Homeoffice nur die Spitze des Eisbergs ist. Bartz ist Professor am IMC in Krems und Experte für die Veränderungen, welche die Digitalisierung in unsere Geschäfts- und Arbeitswelten bringt.

Ein gesunder Mix zwischen Homeoffice und Büro
Nach aktuellen Studien wollen bis zu 80 Prozent der aktuell rund 700.000 im Büro tätigen ÖsterreicherInnen auch nach Corona am mobilen Arbeiten festhalten. Den meisten gehe es dabei um eine ausbalancierte Form des hybriden Arbeitens. „Einen gesunden Mix zwischen Homeoffice und Büro anzubieten wird künftig notwendig sein, wenn man als attraktiver Arbeitgeber für Schlüsselkräfte gelten will“, so Jochen Borenich, der auch Auswirkungen auf Büropläne und Führungskultur erwartet.

Bartz beschreibt die durch Corona ausgelösten Veränderungen u.a. als „kollektives on-the-job-Training, das einen Sprung von zirka 10 Jahren ausgelöst hat“. Für Borenich nur der Beginn einer Entwicklung: „Homeoffice ist die derzeit besonders sichtbare Spitze des Eisbergs. Die Digitalisierung verändert aber auch alle anderen Unternehmensbereiche, insbesondere Produktion, Kundenservice oder Logistik.“

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 19.04.2021