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22. Juni 2018

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Moderne Wertschöpfungsketten bedienen beide Welten

Moderne Wertschöpfungsketten bedienen beide Welten© piqs.de/leonardo aquiar

Handel und Dienstleistungsbranchen betrifft die disruptive Digitalisierung besonders.

Online-Shops und große Internet-Portale jagen klassischen Filialbetrieben verstärkt Marktanteile ab. Studien von Handelsverbänden oder Experten empfehlen speziell kleinen Betrieben in innerstädtischen Lagen nicht nur möglichst alle Marketing- und Vertriebskanäle zu vernetzen und dabei auch Lieferung und Abrechnung zu integrieren.
Beim Thema Bezahlung bedienen sich Unternehmen zunehmend spezialisierter Dienstleister, die alle gängigen Bezahloptionen aus einer Hand anbieten. Bei größeren Handelsbetrieben mit hohen Transaktionsvolumina passiert oftmals auch eine Direktintegration der Bezahlssysteme in bestehende IT-Architekturen. „Das gilt besonders dann, wenn der gesamte Bezahlprozess exakt nach Händlerwunsch gestaltet wird um etwa auch alle Schritte des Kunden nachvollziehen zu können,“ erläutert Thomas Vagner, Geschäftsführer des Bezahldienstleisters Klarna Austria.

Jeder Online-Händler sollte zudem darauf achten, dass der Internet-Shop auch für alle mobilen Geräte optimal aufgestellt ist, der Einkauf über Smartphones steigt rasant. Studien zeigen, dass es hier noch Schwachstellen gibt und viele Prozesse zu kompliziert laufen. „Generell geht der Trend klar zum Omnichannel-Handel, vom stationären Geschäft über Online-Shops bis hin zu individuellen Anboten direkt auf das mobile Gerät des Kunden,“ ergänzt Vagner. Bei Klarna in Schweden setzt man bereits auf diese Verschmelzung, Kunden können hier mit Klarna online sowie im Laden bezahlen und benötigen damit nur ein Zahlungsmittel für beide Welten.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 27.03.2018