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23. September 2018

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Die flexible Erweiterung von Wertschöpfungsketten

Die flexible Erweiterung von Wertschöpfungsketten© Bilderbox.com

Unternehmen setzen bei der Integration neuer Technologien zunehmend auf externe Spezialisten. Die Auslagerung einzelner Services oder auch umfangreicherer Prozessabläufe an entsprechende Dienstleister ermöglicht rasche Innovation und zusätzliche Ressourcen für das Kerngeschäft.

Im steigenden Wettbewerb ist für nahezu jeden Betrieb eine möglichst perfekte Betreuung entscheidend. Kunden wie Geschäftspartner erwarten eine professionelle Abwicklung von Anfragen, Beauftragung und Lieferung mit raschen Reaktionszeiten und hoher Flexibilität.
Besonders in Handel und E-Commerce mit seinen kurzen Zyklen und schnellen Lieferzeiten sind Outsourcing-Prozesse ideal geeignet, um sich etwa ausschließlich auf Auswahl und Präsentation von Produkten sowie Kundenreaktionen konzentrieren zu können. Die Auslagerung von nicht zentralen Geschäftsbereichen kann zudem finanzielle Vorteile bringen und damit den wirtschaftlichen Erfolg erhöhen.

Mix der gängigen Zahlungslösungen
Dies bestätigt auch die hier bereits erörterte ECC-Payment-Studie des Kölner Instituts für Handelsforschung aus dem Frühjahr 2017. Beim Thema Bezahlung setzen beispielsweise über 50 Prozent der befragten Händler auf die Integration einer fertigen Lösung und knapp 85 Prozent auf einen Mix der gängigsten Lösungen. Rund 60 Prozent vermeiden über das Outsourcing an Spezialisten auch eine Reduzierung von Kaufabbrüchen im Internet-Shop, die meist dann erfolgen, wenn die gewünschte Bezahlmethode nicht angeboten wird.
Das betrifft primär den Kauf auf Rechnung, nach wie vor die beliebteste Bezahlmethode, die wegen des hohen administrativen Aufwands und des Zahlungsrisikos oft nicht angeboten wird. Die Servicierung des gesamten Zahlungsprozesses ermöglicht aber nicht nur Integration und Anbot aller gängigen Bezahlarten, sondern erhöht auch Umsatz und Wirtschaftlichkeit.
„Professionelle Zahlungsdienstleister übernehmen das gesamte Zahlungsausfalls- und Betrugsrisiko sowie die gesamte Abwicklung inklusive Mahnwesen und damit das vollständige Debitoren Management,“ sagt Christian Renk von Klarna Austria. „Der Händler erhält immer sein Geld, erzielt damit eine übersichtliche Liquiditätsplanung und kann so auch seine Bonität erhöhen,“ so Renk.

Rasant steigende Vertriebszahlen
Eine andere Branche mit rasant steigenden Vertriebszahlen über das Internet ist der Tourismus. Mit mehr als 6 Millionen Hotelbewertungen und über 7 Millionen Urlaubsbildern ist HolidayChek laut eigenen Angaben das größte deutschsprachige Bewertungsportal für Reise und Urlaub im Internet. 2003 gegründet, agiert das Unternehmen heute aufgrund der internationalen Nachfrage in acht Sprachen. Der primäre Kontakt mit Kunden passiert über eigene Servicerufnummern, bereits seit 2011 nutzt HolidayCheck das länderübergreifende Angebot von ATMS.
Kunden aus Österreich, Deutschland und der Schweiz können über die atms-Servicerufnummern schnell, einfach und günstig Antworten zu Reiseanboten und -buchungen einholen. Durch eine Vielzahl an Anrufer-Vermittlungsvarianten können dabei auch länderspezifisch individuelle Routingpläne gestaltet werden und ein eigenes Online-Statistik-Tool schafft Übersicht zu Nutzungsverhalten und Kosten.
„Als flexibles, über Ländergrenzen hinweg agierendes Unternehmen haben wir mit ATMS einen hochprofessionellen Anbieter gefunden. Das umfassende Know-how, von persönlicher Beratung bis zur Möglichkeit auch andere Zusatzangebote wie etwa VoIP-Terminierung zu nutzen und das Preis-Leistungsverhältnis haben uns überzeugt,“ so Frederik Miltner von HolidayCheck.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 23.01.2018