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19. November 2017

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Für den Mehrwert der Wissenschaft sensibilisieren

Für den Mehrwert der Wissenschaft sensibilisieren© Bilderbox.com

Niederösterreich will mehr Interesse an Wissenschaft wecken, mit Forschungswochen und zahlreichen anderen Events.

In den letzten Jahren wurden viele wissenschaftliche Einrichtungen nach Niederösterreich geholt - etwa IST in Klosterneuburg, Med Austron in Wiener Neustadt sowie Unis und Fachhochschulen. Nun will Niederösterreichs neue Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner neue Akzente setzen. „Wir wollen Wissenschaft vermitteln und verständlich machen, bei möglichst vielen jungen Menschen in Niederösterreich dafür Interesse wecken und die Bevölkerung insgesamt für den Mehrwert sensibilisieren, den die Wissenschaft auslöst“, so Mikl-Leitner.
So wird es schon ab Mitte September bis Anfang Oktober die Forschungs-Wochen geben – mit zahlreichen Veranstaltungen im ganzen Land. Ergänzend zur „Langen Nacht der Forschung“, die nur alle zwei Jahre stattfindet, ist am 15. September im Palais Niederösterreich in Wien das „Forschungsfest“ geplant, ein Familienfest, das Forschung für alle erlebbar machen soll.

Zukunft schaffen
Forschung erleben wird man auch auf dem Forschungsschiff „MS Wissenschaft“, das sich mit den Themen „Meere und Ozeane“ beschäftigt. Es wird im September und Oktober in Krems und Tulln vor Anker gehen. Wenn bei der Wissenschafts-Gala am 5. Oktober in Grafenegg wieder die Wissenschafts-Preise verliehen werden, dann wird es auch einen neue Preis-Kategorie „Wissen schafft Zukunft“ für junge bzw. angehende Wissenschafter geben. Mit diesem Preis werden Master- und Diplomarbeiten oder auch Schulprojekte mit wissenschaftlichem Anspruch ausgezeichnet.
Mikl-Leitner hat zudem den Prozess „Hochschulstrategie Niederösterreich“ gestartet, an dem sowohl Jugendliche als auch Experten aus der Wirtschaft und der Wissenschaft mitarbeiten und in etwa einem Jahr entsprechende Resultate liefern sollen.

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NOe_Wirtschaftspressedienst/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 02.06.2017