Unabhängiges Magazin für Wirtschaft und Bildung

18. Juni 2019

Search form

Search form

Vernetzung und Sicherheit als digitale Querschnittsthemen

Vernetzung und Sicherheit als digitale Querschnittsthemen© Kapsch BusinessCom

Cyber-Kriminalität. Mit zunehmender Digitalisierung und Automatisierung werden auch die Methoden der Cyberangriffe immer ausgeklügelter. Ein Expertenkommentar von Christian Üblbacher, Head of Security Solutions bei Kapsch BusinessCom.

Die wachsende Vernetzung vergrößert zwangsläufig die Spielwiese für Cyberkriminelle und dabei werden auch die eingesetzten Technologien immer komplexer. Beispielsweise stehen die Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorger, Unternehmer mit Industrieanlagen oder Transport- und Verkehrsdienstleister gleich vor mehreren Herausforderungen. Viele aktuell genutzte industrielle Steuerungssysteme stammen aus einer Zeit vor dem heutigen Stand der Internettechnologie.

Höhere Anfälligkeit für Cyberangriffe
Systeme dieser Art können zumeist nicht (mehr) entsprechend aufgerüstet und geschützt werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Vernetzung von Systemen, Maschinen und Prozessen, Stichwort Industrie 4.0. So werden heute beispielsweise Windkrafträder mit einer offiziellen IP-Adresse ausgestattet und sind dadurch aus dem Internet erreichbar. Die Folge ist eine höhere Anfälligkeit für Cyberangriffe.

Ganzheitliche Security Strategie
Die Kapsch-Experten konnten zuletzt einen kontinuierlichen Anstieg bei securityrelevanten Angriffen beobachten. Das Thema Security muss deshalb zum integralen Element in jedem IT-Netzwerk und in jeder Applikation werden, bis hin zu einzelnen Business-Prozessen. Eine entsprechend ganzheitliche Security Strategie ist gefragt, mit Audits der Infrastruktur zur Aufdeckung von Schwachstellen und Strukturproblemen ebenso wie vorausschauende Monitoring Lösungen, die in Echtzeit auf Auffälligkeiten im Netzwerk reagieren.

Der Autor Christian Üblbacher ist Head of Security Solutions bei Kapsch BusinessCom.

Links

Christian Üblbacher, Economy Ausgabe Webartikel, 18.03.2019