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21. Juli 2019

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Online-Vermögensverwaltung für Fonds

Online-Vermögensverwaltung für Fonds© Bilderbox.com

Die Dadat-Bank startet eine neue Online-Anlageform für Exchange Traded Funds (ETF). Einstieg ist ab 15.000 Euro möglich. Gebühren werden über einen Pauschalbetrag abgedeckt.

(red/cc) Die österreichische Dadat-Bank bietet ab sofort auch eine “Online-Vermögensverwaltung” an. Anleger können sich über die Webseite der Bank registrieren und anschließend je nach Risikoneigung aus drei verschiedenen Strategien wählen. Investiert werden kann ausschließlich nur in börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds/ETFs).
Ab einem Betrag von 15.000,- ist für Kunden der Einstieg in die neue Online-Vermögensverwaltung möglich. Als Anreiz für alle Anleger soll eine Pauschalgebühr von 1 Prozent (zzgl. USt.), dienen, die alle laufenden Kosten abdeckt und wo Angaben zufolge keine zusätzlichen Spesen mehr anfallen.

Drei Strategien und aktives Risikomanagement
Nach dem Registrierungsprozess über die Website der Dadat-Bank können Kunden aus den drei Vermögensverwaltungsstrategien “Solide”, “Ausgewogen” und “Chance” wählen und diese beinhalten unterschiedliche Aktien- und Anleihe-Anteilen im jeweiligen Portfolio. Ein begleitendes Vermögensmanagement analysiert und bewertet ständig die Entwicklung an den Finanzmärkten und leitet daraus dann gegebenenfalls auch Umschichtungen der Portfolios ab.
“Durch aktives Management versuchen wir, Risiken auszubalancieren – mit dem Ziel, für die Kunden unserer Vermögensverwaltung verbesserte, risikoadjustierte Renditen zu erreichen”, erklärt Ernst Huber, CEO der Dadat-Bank, die zum Bankhaus Schelhammer & Schattera AG gehört. Jede der drei angebotenen Vermögensverwaltungsstrategien gibt es auch als nachhaltige Variante.
Das betrifft Unternehmen, die ihre „soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Kunden wahrnehmen, eine verantwortungsvolle und zukunftsfähige Unternehmensführung etabliert haben, sowie Menschen- und Umweltrechte respektieren“, so die Dadat-Bank. Ab einer Veranlagungssumme von 300.000 Euro sinkt dann die Pauschalgebühr weiter. „Die aktuelle Performance und weitere relevante Daten sind übersichtlich aufbereitet und jederzeit online abrufbar", ergänzt Huber.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 01.04.2019