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07. Dezember 2022

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Die weitreichende Ökonomie digitaler Informationssysteme

Die weitreichende Ökonomie digitaler Informationssysteme© Pexels.com/zachary debottis

Kundenbindung und Neugeschäft erfordern exakte Daten entlang betrieblicher Prozesse. Das Universalmuseum Joanneum setzt beim Management der Besucher auf eine Innovation von K-Businesscom.

(red/czaak) Der Dienstleistungsbereich gilt mittlerweile wie der wettbewerbsintensive Handel als besonderer Nutznießer der digitalen Transformation. Ein entscheidender Faktor ist auch hier die Kundenbetreuung mit der Entwicklung vielfältiger und sodann möglichst individuell nutzbarer Services.

Diese smarten Dienste sollen neue Zielgruppen erreichen und die Kundenbindung erhöhen und dabei auch betriebliche Flexibilität und Innovationskraft stärken. Das erstreckt sich von der Kundenansprache bis zur Nachbetreuung und inkludiert Vernetzung und aktuelles Datenmanagement für alle damit befassten Abteilungen eines Unternehmens.

Museale Besucherströme
Die Bandbreite der Anwendungen reicht von Infrastruktur über Software-Applikationen bis hin zu spezifischen Business-Prozessen mit einfachen Schnittstellen zu vorhandenen IT-Systemen. Ein relevanter Punkt ist zudem der Faktor Ökonomie, Betriebe müssen keine eigenen aufwändigen IT-Infrastrukturen und Software-Applikationen halten und sie nutzen jeweils letztaktuelle Technologien über flexibel skalierbare Bandbreiten.

Das Universalmuseum Joanneum ist mit Gründung 1811 Österreichs ältestes und nach dem Kunsthistorischen Museum in Wien zweitgrößtes Museum mit rund 500 MitarbeiterInnen. Die 14 Standorte des Joanneums werden jährlich von vielen tausend Gästen besucht und zudem umfassend wissenschaftlich genutzt. Für derart besucherintensive Erlebnisorte ist ein möglichst genauer Überblick über die Gästeströme wichtig. Es geht um bessere Services und mehr Komfort für die Besucher, aber auch um mehr Effizienz und Transparenz für Organisation und Management.

Vorschriften und Regularien zum Thema Datenschutz
Das Joanneum beauftragte K-Businesscom mit der Implementierung einer Anwendung zur exakten Messung und Auswertung dieser Besucherströme. Der IT-Dienstleister betreut bereits das Rechenzentrum des Museums. Im aktuellen Anforderungsprofil enthalten war die Vermeidung von Wartezeiten mit der Entzerrung von Stoßzeiten für eine optimierte Auslastung sowie eine fundierte Datenbasis für die Verwaltung des Museums zur Planung von Marketingmaßnahmen und als Grundlage für Statistik und Controlling. Die Anwendung musste zudem alle Vorschriften und Regularien zum Thema Datenschutz (DSVGO) erfüllen und ohne Aufwand flexibel auch für unterschiedliche Standorte nutzbar sein.

„Wir sind mit der Lösung von K-Businesscom überaus zufrieden und prüfen nun den Ausbau für weitere Museumsstandorte sowie zusätzliche Analysen aus welchen geographischen Regionen unsere Besucher kommen mittels datenschutzkonformer Kennzeichenerkennung an den Parkplätzen“, erläutert Bernd Dörling, Leitung IT & Kommunikation, Stabstelle Datenschutz & Sicherheit, Universalmuseum Joanneum.

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 18.10.2022