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07. Dezember 2022

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Sicherheit als zentrales Thema in der Unternehmensstrategie

Sicherheit als zentrales Thema in der Unternehmensstrategie© pexels/Tima Miroshnichenko

In Zeiten täglicher Cyber-Angriffe ist IT-Sicherheit für jede betriebliche Infrastruktur unverzichtbar geworden. Neue Cloud-Anwendungen ermöglichen die letztaktuelle Ergänzung bestehender Systeme. Schmid Industrieholding mit Firmen wie Austrotherm, BauMit oder Wopfinger setzt auf eine Anwendung von T-Systems.

(red/czaak) Betriebe setzen zunehmend auf Cloud-Dienste, um digitale Innovationen bedarfsabhängig nutzen zu können ohne eigene IT-Strukturen oder Software-Lizenzen halten zu müssen. Die über externe IT-Dienstleister bereitgestellten Cloud-Services beinhalten auch Sicherheitslösungen, um der massiv steigenden Cyber-Kriminalität zu begegnen. Laut Studien waren 2021 rund die Hälfte der europäischen Unternehmen von einem Sicherheits-Vorfall betroffen. Das Österreichische Bundeskriminalamt spricht in seinem letzten Jahresbericht von eigenen „Crime as a Service“ Aktivitäten, wo Schadsoftware, Hackingtools oder Spam eMails zu den angebotenen „Dienstleistungen“ zählen.

„Cyber-Attacken wachsen exponentiell und ihre Vielfalt überfordert auch große Unternehmen“, sagt Christopher Ehmsen, Security-Experte bei T-Systems. Der IT-Dienstleister hat speziell für Mittelstand und Industrie einen sogenannten Magenta-Security-Shield entwickelt, wo verschiedene relevante Anwendungen cloud-basiert kombiniert werden. Diese bedarfsorientierte Kombination und die Verbindung mit dem Cyber Defense Center von T-Systems Alpine soll Abwehrmaßnahmen verschränken, etwaige Schwachstellen in IT-Infrastruktur und Endgeräten aufdecken und die rasche Reaktion ermöglichen.

Komplexe Cyberangriffe
Die Schmid Industrieholding ist eine in Niederösterreich ansässige Beteiligungsgesellschaft mit aktuell über 100 nationalen und internationalen Unternehmen, darunter Austrotherm, BauMit, Kettner oder Wopfinger. Die steigenden Security Herausforderungen mit den komplexer werdenden Cyberangriffen erforderten im Unternehmen entsprechende Gegenmaßnahmen zur Sicherung von Infrastruktur und AnwenderInnen.

Um die Endgeräte zu schützen, beauftragte die Schmid Industrieholding T-Systems nach einer Analyse mit der Implementierung der Cloud-basierten Sicherheitslösung als sogenannte Endpoint-Protection-Platform. „Wir haben einen Partner gesucht, der unsere Werte vertritt, in Europa beheimatet ist und dafür sorgt, dass wir unsere internen Kapazitäten auf unser Kerngeschäft fokussieren können. Mit T-Systems gelingt es uns, unsere Verantwortung im Bereich Cybersecurity gegenüber Mitarbeitern und Kunden noch gewissenhafter zu erfüllen“, so Markus Kopecky, Chief Information and Digital Officer der Schmid Industrieholding.

Proaktive Überwachung
Im Anforderungsprofil enthalten ist eine 24/7 Überwachung von Verdachtsfällen im Security Operation Center (SOC), um sofort auf Sicherheitsvorfälle reagieren zu können und besonders zeitkritische Angriffe wie etwa Ransomware-Attacken erfolgreich abzuwehren. Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Transparenz und Visibilität von potenziellen Gefahren und Risiken im eigenen Netzwerk zur proaktiven Verbesserung der betrieblichen Sicherheitspositionen.

„Das Kunden-Portal gibt einen Überblick zum aktuellen Sicherheitsstatus, ermöglicht den Austausch zwischen Schmid und T-Systems und beinhaltet gezielte Analysen für die Bewertung etwaiger Alarme inklusive der Durchführung von Sofortmaßnahmen bei kritischen Sicherheitsvorgängen“, so Christopher Ehmsen, Security-Experte bei T-Systems.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 11.10.2022