Unabhängiges Magazin für Wirtschaft und Bildung

21. September 2021

Search form

Search form

Mehrwert für Konsumenten und Betriebe

Mehrwert für Konsumenten und Betriebe© Bipa.at

Kundengewinnung und ihre Bindung an das Unternehmen sind zentrale strategische Erfolgsfaktoren. Bei BIPA verbinden moderne Cloud-Services die Wünsche der Kunden mit den Angeboten des Drogeriefachhändlers.

(red/czaak) Während das letzte Jahr für viele stationäre Händler starke Umsatzeinbrüche zur Folge hatte, gab es im Online-Handel deutlichen Auftrieb mit massiven Zuwächsen. Diese Entwicklung hat den ohnehin schon vorhandenen Wettbewerb und Konkurrenzdruck im Einzelhandel noch verstärkt. Das gilt insbesondere, wenn neben dem klassischen Filialgeschäft auch noch ein erfolgreiches Online-Geschäftsmodell etabliert werden soll.

Interaktiv und persönlich
Der österreichische Drogeriefachhändler BIPA hat seine Vertriebsstrategie schon früh auch online ausgerichtet und kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuell erstreckt sich das Kundenangebot beim Online-Shopping von der Überprüfung der Verfügbarkeit des gewünschten Produktes in der Filiale über die Bestellung mit Hauslieferung bis zum sogenannten Click & Collect, wo das Produkt online bestellt oder gekauft und sodann in der Filiale abgeholt wird.

Um den E-Commerce-Bereich weiter voranzutreiben, holte sich BIPA Salesforce ins Boot, ein spezialisierter Anbieter cloud-basierter Anwendungen im Bereich Kundenbeziehungsmanagement (CRM). Start mit Fokus auf Konversionsraten und Benchmarking mittels einer kanalübergreifenden Vertriebsstrategie (engl. Omnichannel) war im Frühjahr 2020. „Mit der Salesforce Commerce Cloud können wir sämtliche Prozesse, die für ein E-Commerce-System relevant sind, flexibel wie auch schnell umsetzen und mit den Businessprozessen der REWE Group Systeme verbinden“, sagt Alexander Huber, Head of Commerce bei BIPA.

Durchgängige Wertschöpfungskette
Als der erste Corona-bedingte Lockdown zu einem regelrechten Ansturm auf den Online-Shop führte, konnte BIPA sofort auf die gestiegene Nachfrage reagieren und parallel auch die Logistikkapazitäten flexibel und bedarfsorientiert ausbauen. Final wurde in Verbindung mit der Salesforce-Lösung eine durchgängige Wertschöpfungskette entwickelt, die den KundInnen ein interaktives Shoppingerlebnis bietet und sowohl im stationären Geschäft als auch im Online-Shop alle Services und Leistungen zur Verfügung stellt.

„Intelligente und vernetzte Technologien ermöglichen es, die Kunden besser zu verstehen und ihnen maßgeschneiderte personalisierte Produktempfehlungen zu machen. Diese gezielten Anpassungen zahlen direkt auf die Kundenzufriedenheit ein“, erläutert Steffen Lange, neuer Landeschef der Salesforce Austria Niederlassung. Ein weiteres Unternehmen, dass bei Vertrieb und Marketing auf Salesforce setzt, ist Adidas. „Unsere 1.100 Servicemitarbeiter können über eine einzige Anwendung im vom Kunden bevorzugten Kommunikationskanal rasch und persönlich auf Anfragen reagieren“, so Scott Zalaznik, Senior Vice President Digital von Adidas.

Links

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 21.06.2021