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18. April 2021

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Eine Milliarde Euro für disruptive Geschäftsmodelle

Eine Milliarde Euro für disruptive Geschäftsmodelle© Kapsch BusinessCom

Rafael Laguna von der Deutschen Bundesagentur für Sprunginnovationen als erster Gast beim neuen Podcastformat „Coffee, Tea, Technology“ von Kapsch BusinessCom.

(red/czaak) Der IT-Dienstleister Kapsch BusinessCom startet unter dem Titel „Coffee, Tea, Technology“ einen neuen Podcast (siehe Link), der ab nun regelmäßig im Monatsrhythmus passiert. Zum Auftakt war Rafael Laguna der erste Gast. Der Direktor von „SPRIND“, Agentur für Sprunginnovationen der Bundesrepublik Deutschland, sprach mit Jochen Borenich, Mitglied des Vorstands von Kapsch BusinessCom und mit Sandra Baierl, Moderatorin & Kurier-Ressortchefin, über die Bandbreite von Verrücktheiten auf Kosten des Staates, die wirtschafts- und technologiepolitische Rolle Europas und einen möglichen europäischen Elon Musk.

Ein neuer innovationspolitischer Ansatz in Deutschland
Inhaltlicher Schwerpunkt der ersten Folge von “Coffee, Tea, Technology” war dann auch das Thema Innovationen. Rafael Laguna arbeitet seit über 30 Jahren als Unternehmer und Investor im Bereich Software. Er gründete im Alter von 16 Jahren sein erstes Unternehmen, jetzt leitet er die Deutsche Bundesagentur für Sprunginnovationen in Leipzig. Mit ihr soll ein bisher für Deutschland einmaliger innovationspolitischer Ansatz zur Förderung von disruptiven Innovationen umgesetzt werden.

Wie viel Verrücktheit darf man auf Staatskosten zulassen?
Dem Team von Rafael Laguna stehen dabei rund eine Milliarde Euro für die Förderung disruptiver Geschäftsmodelle und kreativer Innovationen zur Verfügung. Eine große Verantwortung, die Laguna mitunter vor schwierige Fragen stellt. Wie viel Verrücktheit darf man auf Staatskosten zulassen? Und wann ist eine Idee zu ausgefallen? “Irgendwo in der Republik leben helle Köpfe, die das Zeug zum nächsten Elon Musk haben. Man muss sie nur finden“, so Laguna.

Innovationen auch für Österreich
Im Gespräch verrät Laguna, wie die Suche funktionieren und wie die neue Bundesagentur dabei helfen kann. Es folgen interessanten Einblicke in die tägliche Arbeit einer Agentur, die sich ausschließlich auf innovative, disruptive Technologien fokussiert. Mit Moderatorin und Kurier-Ressortchefin Sandra Baierl sowie Kapsch-Vorstand Jochen Borenich wird dann diskutiert, ob eine derartige Einrichtung auch für Österreich denkbar wäre und ob es sich auszahlen kann, dem großen Nachbarn in der Sache zu folgen.

Wo steht der „Alte Kontinent“ in technologiepolitischer Hinsicht?
Ein weiteres Thema betrifft die Rolle von Europa in Sachen Innovation und Disruption. Wo steht der „Alte Kontinent“ in technologiepolitischer Hinsicht, befindet sich Europa noch auf der Suche nach einer technologischen Identität und wohin kann die Reise führen? Das Gespräch bzw. der erste Teil des neuen Podcast ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu finden. “Coffee, Tea, Technology” passiert künftig im monatlichen Rhythmus zu aktuellen Themen rund Technologie, Innovation und Wirtschaft. Die Produktion verantwortet Missing Link Media.

Links

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 04.02.2021