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17. August 2022

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Leider schlecht vorbereitet

Leider schlecht vorbereitetpiqs.de/roman huttary

Die digitale Revolution bringt auch Arbeitnehmern Veränderungen und die sehen sich nicht gut gerüstet.

Österreichs Arbeitnehmer sehen sich auf die digitale Welt unzureichend vorbereitet: Knapp zwei Drittel bewerten die aktuelle Skills- und Kompetenzstrategie im eigenen Unternehmen mit der Schulnote drei oder schlechter. Drei von vier Mitarbeitern wünschen sich eine Unternehmenskultur, die Innovation gezielt fördert und Kreativität belohnt. Das sind Ergebnisse der Studie „Digitale Agenda 2020 – Human Resources“ von CSC. Dazu wurden 250 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Österreich befragt.
Die Zeit drängt: Gut jeder Zweite gibt an, dass sich die eigene Arbeit aufgrund der Digitalisierung bereits verändert hat. Mehr als vier Fübftel sehen sich in den kommenden 3-5 Jahren von digitalen Veränderungen betroffen. „Mit den bestehenden Strukturen wird es den Unternehmen nicht gelingen, die Weichen für die neuen Anforderungen der digitalen Arbeitswelt zu stellen – sind fast 85 Prozent der Arbeitnehmer überzeugt“, sagt Dietmar Kotras, General Manager von CSC in Österreich und Osteuropa.

Führung, Teamarbeit und Weiterbildung
Befragt nach den Erfolgsfaktoren der Zukunft, halten die Befragten drei Themen für zentral wichtig: Führung, Teamarbeit sowie Aus- und Weiterbildung sollten an die digitale Arbeitswelt angepasst werden. „Besonders hoch im Kurs stehen dabei neue Schulungsstrategien, mit denen Mitarbeiter künftig ihre persönliche Entwicklung selbst aktiv gestalten können.“
Wie ein Aus- und Weiterbildungsangebot der Next-Generation-IT in der Praxis funktioniert, will CSC mit einer Plattform zeigen, die heuer auf der CeBIT vorgestellt wurde. Mit dieser Lösung wird laut CSC die individuelle, systematische Entwicklung sozialer Kompetenzen ermöglicht und Mitarbeiter nehmen ihre persönliche Entwicklung selbst in die Hand.

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red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 18.03.2016