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18. November 2019

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Raum und Geld für Technologie und Forschung

Raum und Geld für Technologie und Forschung© NLK_Pfeiffer

Das Institute for Science and Technology Austria (ISTA) eröffnet am Campus Klosterneuburg ein neues Technologie- und Forschungszentrum. Bis 2026 investiert das Land NOe weitere 500 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur von Österreichs bester Wissenschaftseinrichtung.

(red/czaak) Auf dem Areal des Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) im niederösterreichischen Klosterneuburg wurde ein neues Technologie- und Forschungszentrum eröffnet, um weiteren Raum für forschungsintensive Unternehmen oder universitäre Spin-Offs zu schaffen. „Bis Ende des Jahres werden hier bereits 13 Unternehmen einziehen und 65 Prozent der Fläche vermietet sein. Das neue Zentrum bietet bestmögliche Rahmenbedingungen für neue Unternehmensansiedlungen sowie Start-Ups und Spin-Offs aus dem wissenschaftlichen Bereich“, so Johanna Mikl-Leitner anlässlich der Eröffnung.

Sechs Technologie- und Forschungszentren flächendeckend verteilt
Das Land Niederösterreich investiert jährlich 110 Millionen Euro in Wissenschaft und Forschung, gesondert erwähnenswert ist die Verbindung der regional verteilten Standorte Krems, Tulln, Klosterneuburg und Wiener Neustadt über die strukturell laufend verstärkte Wissenschafts- und Forschungsachse von Österreichs größtem Bundesland. Mit dem neuen ISTA-Park gibt es in Niederösterreich nun insgesamt sechs Technologie- und Forschungszentren, die an den Technopolstandorten (Anm. Tulln, Krems, Wiener Neustadt, Wieselburg, Seibersdorf und nun eben auch Klosterneuburg) zu finden sind.

„Über 1.000 Menschen haben ihren Arbeitsplatz in einem unserer Technologie- und Forschungszentren. Jeder Standort hat ein klares Profil und verfolgt das Ziel, Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zusammenzubringen“, unterstreicht Petra Bohuslav, Wirtschafts- und Technologielandesrätin in Niederösterreich. „Aufgabe der Politik ist, dass die Grundlagenforschung exzellente Rahmenbedingungen vorfindet - mit dem Ziel, Grundlagenforschung mit Standort, Wirtschaft, Forschung und Innovation zu verbinden“, ergänzt Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Gemeinsame Initiative von ecpolus und IST-Austria
Das neue Technologie- und Forschungszentrum IST-Park ist eine gemeinsame Initiative von ecoplus und dem IST-Austria. Für Thomas A. Henzinger, Präsident des IST Austria, ist das neue Zentrum ein „weiterer Meilenstein“ in der zehnjährigen Erfolgsgeschichte des IST Austria. „Ein Technologiepark in unmittelbarer Nachbarschaft zum IST Austria Campus war bereits im Report zur Gründung des Instituts vorgesehen und trägt auch zur Stärkung des Standortes Österreich bei“, betont Henzinger.

Das neue Zentrum wurde in eineinhalbjähriger Bauzeit mit Kosten von 15 Millionen Euro von Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ecoplus in Zusammenarbeit mit dem IST-Austria errichtet. Im neuen IST-Park stehen in zwei Gebäuden 2.400 Quadratmeter Labor- und Büroflächen zur Verfügung, die den jeweiligen Anforderungen maßgeschneidert angepasst werden können. Bei der Planung des Gebäudes stand die nachhaltige Entwicklung des Standortes im Fokus und das inkludierte auch das Landschaftsbild.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 11.10.2019