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16. August 2022

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Digitale Mobilität als neuer Forschungsschwerpunkt

Digitale Mobilität als neuer Forschungsschwerpunkt© Pexels.com/thisisengineering

Neuausrichtung Carl Ritter von Ghega Institut für Mobilitätsforschung an FH St. Pölten. Digitalisierung im Mobilitätssektor neuer Fokus. Niederösterreich Bahnen, Bahnindustrie, Frauscher Sensor Technology und Siemens Mobility Wirtschaftspartner.

(red/czaak) Das Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung der FH St. Pölten hat seine Inhalte neu ausgerichtet und den Forschungsschwerpunkt „Mobilität 4.0“ eingerichtet. Er widmet sich Aspekten der Digitalisierung im Mobilitätssektor. Das Land NÖ hat dessen Aufbau unterstützt. Der neue Fokus widmet sich insbesondere den Themen Digitalisierung und Automatisierung, Physical Internet und Big Data sowie nachhaltige Mobilität und Verkehrswende. Aufgebaut hat die FH St. Pölten den Schwerpunkt in den letzten drei Jahren, gefördert durch das Land Niederösterreich.

Vernetzung von Mobilität und Digitalisierung und Nachhaltigkeit
„Mobilität und Digitalisierung zählen zu den wichtigsten Zukunftsthemen und sind daher auch ein zentraler Schwerpunkt des Landes Niederösterreich. Gerade die Wissenschaft kann zu diesen Themen wichtige Lösungen bieten“, erläutert Johanna Mikl-Leitner, Landeschefin von Niederösterreich. „Mit der FH St. Pölten haben wir eine Einrichtung, welche in diesen Bereichen federführend lehrt und forscht und davon erwarten wir uns weitere wichtige Akzente für Wirtschaft wie Bevölkerung“, so Mikl-Leitner. 

Die FH St. Pölten erhielt vor rund drei Jahren den Zuschlag zum Ausbau ihrer Forschungsaktivitäten am Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung im Rahmen einer Projektförderung des Landes Niederösterreich. Vor allem Arbeiten zur Digitalisierung im Bahnwesen und Mobilitätssektor sollten erweitert werden. „Wir forschen primär zu Themen der nachhaltigen Mobilität und digitalen Lösungen im Verkehrsbereich. Durch die Finanzierung zum Anschub neuer Aktivitäten konnten wir vieles vertiefen und neue Schwerpunkte starten“, sagt Frank Michelberger, Institutsleiter.

CO2-Reduktion und Gesundheit und Informationstechnologie
Die neuen Projekte im Rahmen des Schwerpunkts widmen sich unter anderem der CO2-Reduktion durch bessere Waggonlogistik, der Sicherheit von Lieferketten, dem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie im Schienengüterverkehr, dem emissionsfreien, automatisierten Betrieb auf Nebenbahnen, den Effekten von Rad- und Fußverkehr auf Gesundheit und Wirtschaft und der Schulung und Ausbildung im Eisenbahnsektor.

Diese Themen ausbauen und nach außen repräsentieren sollen primär die Forscher Alexandra Anderluh und Andrew Nash. „Diese Anschubfinanzierung ist auch ein wichtiges Instrument, um die Zusammenarbeit mit unserer European University E3UDRES2 auch international zu positionieren“, so Hannes Raffaseder, Chief Research and Innovation Officer der FH St. Pölten. Partner im Forschungsschwerpunkt sind unter anderem die Niederösterreich Bahnen, der Verband der Bahnindustrie, Frauscher Sensor Technology und Siemens Mobility Austria.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 07.06.2022