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15. Dezember 2018

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In der Nutzung liegt der Mehrwert

In der Nutzung liegt der Mehrwert© T Systems

Big Data sammelt Daten und erst in der richtigen Analyse und Verwendung liegt der Mehrwert. Ein Expertenkommentar von Markus Berger, Head of Big Data & BI Solutions bei T-Systems Austria.

Einer der medial oft verwendeten Begriffe ist nun so verbraucht, dass man die Frage stellen muss: „Unlearn Big Data“, um zu verstehen, was Big Data bedeutet und mit welchen Gefahren es verbunden ist? Wir werden hier laufend mit interessanten bis lustigen Erklärungen konfrontiert. Hintergrund ist immer Halbwissen, das sich durch soziale Medien schnell verbreitet. Die Wissenslücken werden aufgefüllt, um Einteilung in Schubladen vornehmen zu können.

Schwieriges Halbwissen
In der Regel sind diese Schubladen beschreiben mit: Big Data ist gefährlich. Oder „The Next New Thing“, Data Driven Business oder Job-Chance. Das Gehirn speichert auch gerne: Big Data = Data Science oder Big Data ersetzt das klassische BI. Und genau dieses Halbwissen macht es so schwierig, unbeschwert darüber zu reden. Daher mein Appell: Aufräumen, rauslöschen was man glaubt über den Begriff Big Data zu wissen glaubt und die erste Lektion verinnerlichen: Big Data sammelt Daten um aus diesen Daten Informationen zu generieren. Klingt einfach, aber schon hier steckt viel Diskussionsstoff.

Fokussieren auf den Nutzen
Welche Daten kann ich wie sammeln? Welche Datenschutz-Vorgaben muss ich beachten? Wie kann ich sammeln, ohne zu wissen was ich später brauche? Welche Werkzeuge, Metadaten, Informationen oder Wissen brauche ich dafür? Von Methodik der Data Scientists ganz zu schweigen. Schon zu kompliziert? Dann reden wir nicht über weitere Lektionen, sondern schließen vorerst: Big Data sammelt Daten und erst in der Nutzung liegt der Mehrwert. Fokussieren wir auf diesen Nutzen und wir können sinnvoll darüber reden.

Links

Markus Berger, Economy Ausgabe Webartikel, 29.11.2018