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21. März 2019

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Der Kunde und die Kunden des Kunden

Der Kunde und die Kunden des Kunden© Bilderbox.com

Mehrwert. Innovation soll betriebliche Abläufe optimieren und parallel auch die Kundenservices.

Die hohe Geschwindigkeit der Digitalisierung verändert die Bedürfnisse des Marktes und damit auch Geschäftsmodelle und technologische Anforderungsprofile vieler Unternehmen. Dieser Trend gilt nicht nur für wettbewerbsintensive Branchen wie Handel oder Dienstleistung, sondern zunehmend auch für den kommunalen Sektor.
Vordefinierte Anwendungsgruppen
Eine aktuelle Innovation betrifft etwa das Thema Smart Cities, wo das in Graz ansässige Smart Business Center eine von Wirecard CEE entwickelte Einkaufsanwendung für geschlossene Benutzerkreise (Closed-Loops) einsetzt. Die Nutzer können dabei mittels einer Karte an jedem Info-Stand oder per Internet Guthaben aufladen und ihre täglichen Lebensmittel durch einfaches Antippen am Terminal bezahlen. „Die Stadt Graz unterstützt dieses Projekt, um in der Region Digitalisierung und Business Intelligence zu fördern,“ sagt Roland Toch, Managing Director bei Wirecard CEE.
Die Lösung wurde primär für vordefinierte Anwendungsgruppen entwickelt um einfach und sicher Geld aufzuladen und sie kann auch direkt in Kassensysteme integriert werden. Weitere Einsatzgebiete liegen im Bereich Veranstaltungen, Betrieben und Institutionen mit vielen Mitarbeitern oder Handel und Einkaufszentren. Entwicklungsansatz war Mehrwert für den Betrieb wie auch für die Kunden.

Unmittelbare Teilhabe an Innovation
Diese unmittelbare Teilhabe an Innovation mit internen wie externen Nutzungsszenarien ist auch für konkurrenzintensive Internet-Shops relevant. „Zahlungsdienstleister spielen Innovationen direkt in das System ein und so können Händler, wie auch ihre Kunden direkt davon profitieren“, sagt Robert Bueninck, Geschäftsführer DACH der Klarna Group.
Erfahrungen im Handelssegment zeigen zudem, dass mit der Integration vorgefertigter, entsprechend standardisierter Lösungen auch (neuer) Freiraum für das Kerngeschäft geschaffen wird. Das ist auch für junge Unternehmen von Priorität, die eigene Ressourcen gerade in der Startphase konzentriert einsetzen müssen, sich primär auf Produkt und Vertrieb fokussieren und oftmals nahezu alle anderen Bereiche auslagern.

Unkompliziertes Shoppingerlebnis
Liebwut – Urban Interior, ein Internet-Shop für hochwertige Möbel und Wohnaccessoires, der mit frischen Designideen nicht nur Privatkunden anspricht, sondern auch creative Ladenkonzepte für andere Handelsbetriebe umsetzt hat die komplette Bezahllösung für das Webportal an Klarna verantwortet.
„Als Start-Up mit eigenem Onlineshop war es uns von Anfang an wichtig unseren Kunden ein unkompliziertes Shoppingerlebnis anzubieten. Übersichtlich in der Bedienung und mit hoher Funktionalität ermöglicht die Klarna-Lösung einen sicheren und reibungslosen Bezahlvorgang“, so Michael Pritzi, Geschäftsführer von Liebwut – Urban Interior.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 28.01.2019