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30. Juli 2016

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Datenschutz-Vorleistung

Datenschutz-Vorleistungpiqs.de/woodleywonderworks

Die Datenschutz-Grundverordnung der EU wird zunächst einmal teuer. Mittelfristig soll sie den Unternehmen aber Vorteile bringen.

Die Einigung der EU-Mitgliedstaaten auf eine gemeinsame Datenschutz-Grundverordnung wird von Verband eco Deutschland begrüßt. „Auch wenn klar ist, dass dadurch auf die Unternehmen zunächst enorme Kosten zukommen“, sagt eco Vorstand Politik & Recht Oliver Süme.
Die Unternehmen müssten beispielsweise zahlreiche IT-Systeme, Dokumentationen und Schnittstellen anpassen, Mitarbeiter schulen und Vertragswerke neu aufsetzen. Das betrifft alle Unternehmen, die mit personenbezogenen Daten zu tun haben. Das heißt, die Unternehmen treten hier in den nächsten zwei Jahren in Vorleistung.

Großer Markt mit einheitlichem Datenschutzniveau
„Ab 2018 erschließt sich den Unternehmen aber auch endlich ein großer europäischer Markt mit einem einheitlichen Datenschutzniveau“, erklärt Süme. Das bedeute langfristig hoffentlich mehr Rechtssicherheit und erhebliche Einsparungspotenziale, da die Anpassung an die unterschiedlichen Datenschutzstandards in den Mitgliedstaaten sehr aufwendig ist. „Im Idealfall gleicht sich diese Bilanz also in ein paar Jahren aus, so dass sich die Datenschutz Grundverordnung unterm Strich sowohl für Unternehmen als auch für die Nutzer auszahlt.“

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red/stem/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 17.12.2015