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27. Juli 2016

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„Nutzen Sie doch Ihre eigenen Wolken-Apps“

„Nutzen Sie doch Ihre eigenen Wolken-Apps“ Bilderbox.com

Immer häufiger landen Unternehmensdaten in privaten „Bring Your Own“ – Cloud-basierten Apps von Mitarbeitern. Diese zunehmend verbreitete Praxis wird für viele Unternehmen oftmals zu einem hohen Sicherheitsrisiko.

Der neue IBM Cloud Security Enforcer soll nun helfen diese Daten in privat genutzten Apps besser zu schützen. Mit der neuen Technologie soll erkannt werden, welche Apps von Mitarbeitern genutzt werden, welche Unternehmensdaten dort abgelegt sind und sodann den Zugang zu ihnen sicherer zu machen (Identity-as-a-Service).

Sicherere Nutzung fremder Apps
In einer IBM Cloud gelagert, scannt der Cloud Security Enforcer das Unternehmens-Netzwerk, identifiziert die „fremden“ Apps, mit denen Mitarbeiter arbeiten und sorgt für einen sichereren Zugang zu den über diese Apps genutzten Unternehmensdaten. Der Enforcer arbeitet dabei mit hochsicheren Konnektoren für eine ganze Reihe weit verbreiteter Apps, die häufig auch am Arbeitsplatz verwendet werden. Dazu gehören Tools von Apple, Microsoft, Google oder Salesforce sowie Content-Management- und Kollaborations-Plattformen etwa von Box und viele andere.
Dieser Katalog von App-Konnektoren wird permanent erweitert, wobei auch die Sicherheit der von Mitarbeitern genutzten Apps kontinuierlich überprüft wird. Hierfür wird die Analyse-Expertise des IBM X-Force-Teams in Anspruch genommen, das laut eigenen Angaben täglich rund 20 Milliarden Sicherheitsvorfälle weltweit analysiert. In Summe soll die neue IBM Sicherheitstechnologie die Gefahren der Schatten-IT verringern, ohne die Nutzung produktiver und effizienter Cloud-Apps einzuschränken.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 30.09.2015