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Neue Kräfte mobilisieren

Neue Kräfte mobilisieren (Photos.com)Foto: Photos.com

Mit Transformational Outsourcing beschreitet T-Systems neue Wege. Der international agierende Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnologie sieht in diesem ganzheitlichen Ansatz der IT-Auslagerung enormes Einsparungspotenzial für Unternehmen.

Die nächste Generation des Outsourcings geht gleich drei Herausforderungen auf einen Schlag an: Sie modernisiert die IT-Landschaft, senkt Kosten und verbessert Geschäftsprozesse. Das bringt nicht nur neue Dynamik ins Unternehmen, es ist zudem ein wesentlicher Schritt, um sich auch für die Zeit nach der Krise auf dem Markt zu positionieren.
Noch heute sind ein großer Teil der Programme und Systeme in Großunternehmen alte Eigenentwicklungen aus Zeiten, bevor Standardisierung, Virtualisierung und Geschäftsorientierung zum wesentlichen Treiber der Informationsverarbeitung wurden. Firmenzusammenschlüsse, Teilverkäufe oder Neuakquisitionen taten ihr Übriges, um über Jahrzehnte einen Flickenteppich aus Lösungen und Applikationen entstehen zu lassen. Nicht selten kommen so in Großunternehmen bis zu tausend verschiedene Anwendungen zum Einsatz.

Prozesse begleiten
Experten gehen davon aus, dass mit einer IT, die frei von unnötiger Komplexität ist, Kosteneinsparungen zwischen 20 und 30 Prozent innerhalb der IT-Budgets möglich sind. Unternehmen, die diese „Knacknüsse“ angehen, lösen gleich mehrere Probleme auf einen Schlag: Geschäftsprozesse und Qualität sowie Kostenstrukturen verbessern sich. Bleibt allerdings noch die Hürde der Finanzierung, denn Wartungen, Schulungen, Lizenzen und das Managen von Schnittstellen einer komplexen IT fressen häufig genau das Geld auf, das eigentlich in die Modernisierung gesteckt werden müsste.
Genau hier setzt das Konzept des Transformational Outsourcings an: Denn wenn IT-Dienstleistungsanbieter die gesamte IT-Infrastruktur eines Kunden übernehmen, sinken die Kosten für den Betrieb aufgrund von Größenvorteilen und flexiblen Bezugsmodellen wie zum Beispiel Dynamic Services. Entscheidend dabei ist, dass der Transformations- und der Outsourcing-Part in einer Hand liegen, damit der gesamte Prozess durchgängig begleitet werden kann.
T-Systems verfügt als einer der führenden Outsourcing-Dienstleister Europas mit seinem Systemintegrationsgeschäft über entsprechendes Branchen- und Prozesswissen und unterscheidet sich mit diesem neuen, integrierten Ansatz von vielen anderen Angeboten auf dem Markt.

Ganzheitlicher Ansatz
Die Basis für diese zukunftsweisende Form des Outsourcings bildet ein ganzheitlicher, strategischer Ansatz, der drei Ebenen umfasst: nämlich die Geschäftsprozesse, die Architektur der Informations-und Kommunikationstechnolgie (IKT) und die IKT-Services. Am Anfang eines Projekts steht dabei immer die Beratung des Kunden im Hinblick auf seine Geschäftsprozesse. Dabei geht es zum einen um die Frage, welche Querschnittsaufgaben –also Einkauf, Lagerhaltung, Verkauf oder Service – standardisiert werden können. Zum anderen müssen auch strategische Unternehmensfragen beachtet werden.
Nach der Übernahme der IT-Landschaft im Rahmen des Outsourcings erfolgt auf der zweiten Ebene die Transformation der IKT-Architektur. So kann beispielsweise eine durchgängige Standardlösung zu einem schlanken, integrierten, einheitlichen Einkaufsprozess führen. Ziel der Transformation auf der dritten Ebene ist es schließlich, eine ITIL-Service-Architektur (IT Infrastructure Library) zu schaffen, die es den Kunden ermöglicht, mehrere IT-Dienstleister mit globalen Liefermodellen effektiv zu steuern. Hier geht es aber auch darum, die unübersichtliche Vielfalt an Zulieferern auf eine kleine, strategisch notwendige Anzahl zu reduzieren. In diesem ganzheitlichen Ansatz liegt, so ist man sich bei T-Systems einig, „der Kern der Modernisierung“.

Enormes Einsparungspotenzial
Die Marktforschung bestätigt das. So etwa geht die Experton Group in ihrer aktuellen Studie über Transformational Outsourcing davon aus, dass die Kostensenkungspotenziale bezogen auf das IT-Budget bei einem optimalen Verlauf des Transformational Outsourcings um mindestens 20 Prozent höher sind als bei einem klassischen Outsourcing. Zusätzlich werden Potenziale in den Prozess- und allgemeinen Kosten freigesetzt. Diese können in absoluten Beträgen gegenüber den IT-Einsparungen noch wesentlich höher ausfallen.


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Sonja Gerstl, Economy Printausgabe 80-01-2010, 29.01.2010 Artikel mailen
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