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28. Juli 2016

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Eigene Ingenieursqualität und Innovation

Eigene Ingenieursqualität und InnovationWilhelm Petersmann, designierter Geschäftsführer bei Fujitsu Technologies Österreich. (c) Fujitsu_APA_Schedl

Fujitsu Technologies startet in Österreich neuen Wachstumspfad.

Wilhelm Petersmann, Managing Director für die Schweiz und nun auch desiginierter Geschäftsführer für Österreich kündigt in seiner Antrittspressekonferenz einen Ausbau des Standortes an. Mit Stärkung und Fokussierung von Marktauftritt sowie Produkt- und Serviceinnovationen sieht Petersmann ein Potential von 10 bis 15% über alle Bereiche und von Beginn weg.
Fujitsu ist in über 100 Ländern aktiv, betreibt weltweit 117 eigene Datacenter mit fünf internationalen Help-Desks in über 40 Sprachen. Weltweit arbeiten 159.000 Menschen für den japanischen IKT-Konzern mit Hauptsitz in Tokio, der letzte Konzern-Umsatz betrug rund 40 Mrd. US-Dollar.
In der Region Central Europe (Deutschland, Österreich und der Schweiz) erzielte Fujitsu zuletzt mit rund 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 1,8 Mrd. Euro. Mit rund 10.300 Channel-Partnern, davon 8.000 in Deutschland, 1.800 in Österreich und 500 in der Schweiz, verfügt Fujitsu über eines der leistungsfähigsten Partnernetzwerke der Branche.

Weltweit einziger Gesamtanbieter von Hardware, Software und Services
Im Produkt und Servicebereich kann der (weltweit) einzig verbliebene Gesamtanbieter und Entwickler von Hardware, Software, Infrastructure und Services im Bedarfsfall aus dem Vollen schöpfen und dabei auch auf eigene Entwicklungen und Innovationen zurück greifen.
Fujitsu betreibt im deutschen Augsburg ein eigenes Entwicklungs- und Research-Zentrum und bietet ein Portfolio von Technologieprodukten, Lösungen und Dienstleistungen, das von Endgeräten über Rechenzentrumslösungen, Managed und Maintenance Services sowie Cloud-Lösungen bis hin zum klassischen Outsourcing reicht.

Eigenes Data-Center in Österreich oder Kooperation mit bestehenden Betreibern
«Durch ständige, auch interne Weiterentwicklung und Transformation soll die Befähigung weiter verbessert werden, Kundenbedürfnisse frühzeitig zu erkennen und diese optimal zu adressieren», so Wilhelm Petersmann. Auf die Frage nach einem Data-Center in Österreich zeigt sich Petersmann pragmatisch: „Im Rahmen des Aufbaus der lokalen Ressourcen, sehe ich Österreich ganz klar als Standort für ein eigenes Data-Center, wir sind aber auch für Kooperationen mit anderen Betreibern offen.”
“Über die letzten Jahre zeige Österreich eine kontinuierlich positive Entwicklung, speziell im Produktbereich. Zukünftig wird der Fokus noch stärker auf dem Services- und Solutionsbereich liegen,“ erläutert der neue Österreich-Chef, seit 2012 Managing Director der Fujitsu Technology Schweiz und Vice President bei Fujitsu.

Vor seinem Wechsel zu Fujitsu war der in Kärnten geborene und in der Schweiz aufgewachsene Petersmann fünf Jahre als Geschäftsführer beim Business Intelligence-Spezialisten SAS tätig. Frühere Stationen waren die Technologieunternehmen CSC und SAP wo er ebenso Mitglied der Geschäftsleitung war. Der bisherige Geschäftsführer von Fujitsu in Österreich, Johannes Baumgartner-Foisner, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 12.02.2016