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27. Mai 2016

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Design zur AnsichtSilveri Photography

Bis Ende Oktober ist im Museumsquartier österreichisches Design ausgestellt.

Für den soeben prämierten Staatspreis Design gab es dieses Jahr 301 Einreichungen. 34 Projekte schafften es auf die Shortlist und sind nun in einem Walk of Fame ausgestellt. Die ausgestellten Projekte umfassen so unterschiedliche Kategorien wie die Produktgestaltung von Konsumgütern und Investitionsgütern, räumliche Gestaltung sowie Designkonzepte.
Die Staatspreise Design 2015 gingen an Baldachin, einen integrierten Deckenanschluss für Hängeleuchten von Georg Bechter Licht, eine Fräsmaschinen-Baureihe von idukk und das Konzept des von der Caritas betriebenen magdas Hotel, geplant von AllesWirdGut.

Weich wie eine Haube, hart wie ein Helm
Im Rahmen der Preisgala im Wiener Museumsquartier Wien wurden auch die mit je 3.000 Euro dotierten Sonderpreise DesignConcepts vergeben. Sie gingen an einen von iqd/Katharina Stöllner entwickelten Fahrradhelm, der weich wie eine Mütze ist, sich aber im Moment des Aufpralls kurzfristig erhärtet, an einen Wanddrucker von Benjamin Loinger sowie an Schalen zur Aufbewahrung und Zubereitung von Lebensmitteln von MOA Eating Products/Vera Wiedermann.
Der Staatspreis Design wird vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Zweijahresrhythmus verliehen und möchte eine Hebung des Designbewusstseins in der österreichischen Wirtschaft erreichen sowie die Öffentlichkeit auf das hohe Designpotenzial des Landes aufmerksam machen. Organisiert wird er seit 2001 von designaustria, der Interessenvertretung der heimischen Designszene.

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 05.10.2015