Unabhängiges Magazin für Wirtschaft und Bildung

24. Juni 2018

Search form

Search form

Neue Stiftungsprofessur „Data Intelligence“ an TU Wien

Neue Stiftungsprofessur „Data Intelligence“ an TU WienSabine Seidler, Rektorin der TU-Wien. ©  T-Mobile_APA_Tanze

Eine Forschungskooperation zwischen TU-Wien und TU-Berlin sowie der Deutschen Telekom AG, T-Mobile Austria mit Förderung durch das EU -Programm der T-Labs ermöglicht die neue Stiftungsprofessur für Data Intelligence.

Für die nächsten fünf Jahre wird Allan George Hanbury mit seiner Stiftungsprofessur seine Forschungen im Bereich Data Intelligence an der Fakultät für Informatik der TU Wien vertiefen. Zukünftige „Data Scientists“ sollen mit der Kombination von Statistik und Informatik optimales Rüstzeug für die Bandbreite der digitalen Transformation erhalten. Hanbury soll zudem an der TU-Wien die Forschungsschwerpunkte „Information and Communication Technology“ und „Computational Science and Engineering“ verstärken.
Der Fokus der neuen Professur liegt auf grundlagen- sowie anwendungsorientierter Forschung in den Bereichen Data Analytics und Intelligent Interaction. „Die Implementierung von Stiftungsprofessuren in strategisch wichtigen Forschungsgebieten ist ganz klar die optimale Ergänzung unserer Berufungspolitik und unterstützt die Internationalisierungsbestrebungen der TU Wien“, betont Sabine Seidler, Rektorin der TU-Wien.

Theorie und Praxis eng verknüpfen
Allan George Hanbury wurde in Südafrika geboren, studierte Angewandte Mathematik und Physik an der Universität Kapstadt und erhielt 2002 sein Doktorat von der MINES ParisTech (Frankreich). Als Co-Founder des Spin-offs contextflow hat er auch Erfahrungen in der unternehmerischen Umsetzung. Ein Schwerpunkt seiner Forschung liegt in der semantischen Textanalyse. Hanburys Forschungen dazu fanden bereits Anwendung in der Analyse von medizinischen Publikationen wie auch in der Patentsuche und in Bereichen der Industrie 4.0.
„Durch die Digitalisierung sind wir mit einer wachsenden Menge an Daten konfrontiert. Wir stehen vor der Herausforderung, diese Daten für die spezifischen Anforderungen der Unternehmen effektiv und effizient zu analysieren, um wichtige und vielleicht unerwartete Erkenntnisse zu gewinnen“, so Hanbury. „Mobilfunk ist wesentlicher Motor der Digitalisierung und schafft an der Schnittstelle von Forschung und Industrie neuen Raum für Innovation“, ergänzt Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria.

Links

red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 02.02.2018