Unabhängiges Magazin für Wirtschaft und Bildung

23. September 2017

Search form

Search form

Up in the air oder in der Schwebe

Up in the air oder in der Schwebe© Bilderbox.com

Eine dynamische Ausstellung im Wiener FliP zeigt, wie sich der Brexit auf unseren Alltag auswirkt.

Im Erste Financial Life Park am Erste Campus in Wien („FLiP“) können sich Besucher ab sofort ein Bild davon machen, welche Auswirkungen der Brexit auf unser alltägliches Leben haben wird. Die Ausstellung „Up in the Air / In der Schwebe“ wächst und verändert sich abhängig von aktuellen Entwicklungen in den Brexit-Verhandlungen. „Der Austrittsprozess wird Jahre dauern. Ein innovatives Ausstellungskonzept ermöglicht, auf die laufenden Entwicklungen in den Austrittsverhandlungen zu reagieren. Mit diesem zusätzlichen Angebot wollen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen motivieren, sich mit dem brisanten Thema Brexit auseinanderzusetzen“, erklärt Philip List, Leiter des FLiP.

Übersichtliche Zeitleiste
Gleich am Eingang zur Ausstellung gibt eine Zeitleiste einen Überblick darüber, was seit dem Brexit-Referendum vom 23. Juni 2016 passiert ist. Der Wechsel an der britischen Regierungsspitze, die Entscheidung Theresa Mays für einen harten Brexit und viele weitere Meilensteine werden dort mittels griffiger Schlagzeilen aufgearbeitet. Diese Chronik bleibt immer auf dem aktuellen Stand. Im nächsten Teil der Sonderausstellung bekommen die Besucher in drei kurzen Videos grundsätzliche Informationen zum Brexit. Die Inhalte reichen von der Genesis des Referendums bis zu den Folgen des Brexit.
In einem interaktiven Teil wird schließlich verdeutlicht, welche Konsequenzen der Brexit hat: Wie entwickeln sich die Preise im Supermarkt? Können Österreicher nach wie vor nach Großbritannien ziehen, um dort zu arbeiten? Was muss man künftig beachten, wenn man einen Wochenendausflug nach London plant? Jedes der acht Videos zu verschiedenen Themenfeldern startet, wenn die Besucher nach schwebenden Gegenständen wie etwa einer Geldbörse, einem Aktenkoffer oder einem Reisepass greifen, und behandelt dann entsprechende Fragen.

Die Austellung ist kostenlos zugänglich.

Links

red/stem, Economy Ausgabe Webartikel, 26.05.2017